70 Jahre Lagergemeinschaft!

Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück & FreundInnen
… engagiertes Erinnern für die Zukunft

Überlebende des Frauen-KZ Ravensbrück gründeten am 24. Mai 1947 die Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück (ÖLGR). Das 70-jährige Bestehen nehmen wir zum Anlass, in einer Reihe von Veranstaltungen zurück und in die Zukunft zu blicken. Im Mittelpunkt werden die Überlebenden des Frauen-KZs und die Lagergemeinschaft stehen – ihr Wirken, ihre Zielsetzungen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen.
Gleichzeitig sollen die Veranstaltungen Raum für Reflexionen über gesellschaftliche Kontinuitäten von Ausgrenzung und Diskriminierung, über zivilgesellschaftliches Engagement im Allgemeinen und über das Vermächtnis der „Ravensbrückerinnen“ im Besonderen geben.


PROGRAMM
28.9.: Erinnern. Mahnen. Gedenken. Aufrütteln.
20./21.10.: Auf den Tisch legen
Okt-Nov: Wien und die „Ravensbrückerinnen“ (Stadterkundungen)
Okt-Dez: Weitere Veranstaltungen
pdf Download: Kurzer Programmüberblick


►ERINNERN. MAHNEN. GEDENKEN. AUFRÜTTELN.
Wir feiern 70 Jahre Lagergemeinschaft Ravensbrück!
Do, 28. September 2017, 18.00–20.30
Amtshaus für den 2. Bezirk, Karmelitergasse 9, 1020 Wien

Wir wollen die Frauen würdigen, die 1947 die ÖLGR gegründet und jahrzehntelang aktiv gestaltet haben. Sie haben sich gegen Faschismus und Krieg engagiert und enorm viel an Aufklärungsarbeit geleistet. Ihre Grundsätze sind umso wichtiger, als die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis und ihrer MitläuferInnen immer mehr aus dem Bewusstsein unserer Gesellschaft schwindet. Das politische Vermächtnis „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“, das bis heute nicht umgesetzt ist, ist Mahnung und Verpflichtung an uns alle – gerade auch in einer Gesellschaft, die vermehrt Rechtspopulismus und Neofaschismus Raum gibt.
Die Stärke und der Mut der Widerstandskämpferinnen gegen das nationalsozialistische Regime stehen im Zentrum dieser Veranstaltung, in deren Rahmen wir insbesondere die Leistungen zweier „Ravensbrückerinnen” würdigen, die heuer 100 Jahre alt geworden wären: Irma Trksak (1917-2017) und Barbara Eibensteiner (1917-1948).
Wir hören vom Widerstand von Frauen im KZ Ravensbrück und warum sich Frauen der nachfolgenden Generationen in der Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück & FreundInnen (ÖLGR/F) engagieren.
Die Widerstandskämpferin, Ravensbrück-Überlebende und Mitbegründerin der Lagergemeinschaft, Käthe Sasso, wird in einem Live-Interview von einigen Stationen ihres Lebens erzählen.
Maren Rahmann und der Chor „Frauen singen von Befreiung“ werden dem Abend den musikalischen Rahmen verleihen.
Ausklang mit Buffet.
Um Anmeldung bis 20. September wird gebeten:
LGRav_FreundInnen@gmx.net oder 0650/48 00 636 (bitte möglichst eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!)
Wir danken der Bezirksvorstehung Leopoldstadt für die freundliche Einladung!
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►AUF DEN TISCH LEGEN
20.–21. Oktober 2017
Volkskundemuseum, Laudongasse 15–19, 1080 Wien
Die ÖLGR trifft sich seit ihrer Gründung 1947 einmal im Monat. Rund um einen großen Tisch sitzend, werden Ereignisse besprochen und Aktivitäten geplant, wird diskutiert und debattiert, gelacht und gefeiert.
Auch wir wollen uns im Volkskundemuseum um einen großen Tisch versammeln, auf dem viele der Aktivitäten und Herausforderungen der Lagergemeinschaft dargestellt sind. Auf den Tisch legen werden wir dabei das historische wie gegenwärtige gesellschaftspolitische Engagement der ÖLGR/F und es so zur Diskussion stellen. Eine kleine Fotoausstellung zu Stationen der Geschichte der Lagergemeinschaft ergänzt das Programm.
Eintritt zu allen Veranstaltungen frei!
Um Anmeldung bis 10. Oktober wird gebeten:
LGRav_FreundInnen@gmx.net oder 0650/48 00 636 (bitte möglichst eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!)

Auf den Tisch legen (Tag 1)
Fr. 20. Oktober 2017, 17.00–20.00

17.00–17.30
70 Jahre: Bilder & Stationen
Begrüßung und kurze Besichtigung & Besprechung der Exponate
17.30–20.00
Tischgespräch 1: „Nie wieder …!“
Wer und was ist die ÖLGR? Versuch einer Bilanz
Die Ravensbrück-Überlebenden waren 1947 die ersten, die sich in Österreich zu einer Lagergemeinschaft – zur ÖLGR – zusammenschlossen. Die ÖLGR setzte sich weitreichende Ziele, die die politische Arbeit während des Nationalsozialismus, den Kampf für Demokratie und Frieden, gegen Diktatur, Krieg und Nazismus fortschrieben.
In diesem Tischgespräch lassen wir die vielfältigen Tätigkeiten der ÖLGR Revue passieren, versuchen jedoch auch eine Einschätzung: Konnte sie ihre Ziele erreichen? Ist das Ziel „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ überhaupt erreichbar? Wie ist ihr gesellschaftlicher, (bildungs-) politischer Beitrag für die österreichische Gesellschaft zu bewerten? Und was bedeutet der Befund dieses Tischgesprächs für die zukünftige Arbeit der ÖLGR & FreundInnen?
20.00–21.30 Ausklang mit Buffet

Auf den Tisch legen (Tag 2)
Sa. 21. Oktober 2017, 10.00–20.00
Tischgespräche, Präsentationen, Konzert

10.00–12.30
Tischgespräch 2: Vermächtnis
Das Vermächtnis der KZ-Überlebenden als Auftrag an die Nachgeborenen. Die Bedeutung einer Lagergemeinschaft heute.
2005 haben die „Ravensbrückerinnen“ die Leitung der ÖLGR an die nachfolgenden Generationen übergeben und ihre Erwartungen in einem Vermächtnis festgehalten. In diesem Tischgespräch möchten wir die Aufgaben und die Bedeutung einer Lagergemeinschaft heute (gemeinsam) ergründen: Wie können wir diesem Auftrag unter den aktuellen Rahmenbedingungen gerecht werden? Wie kann Erinnerungspolitik ohne die Zeitzeuginnen aussehen? Wie lassen sich Widerstand und Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus mehr als 70 Jahre später noch ansprechend vermitteln? Welche Erfahrungen mit Jugendlichen gibt es dazu bereits?
12.30–13.30 Mittagspause
13.30–14.00
Ausstellung „Heimat : machen“
Kostenlose Führung durch die aktuelle Ausstellung „Heimat : machen. Das Volkskundemuseum in Wien zwischen Alltag und Politik“.
Die nunmehr 100-jährige Nutzung des Hauses als Museum ist Anlass, über die eigene Geschichte, über Positionierungen und Handlungen im Namen von „Volkstum“ und „Heimat“ nachzudenken.
14.00–15.00
Vilma Steindling
Eine jüdische Kommunistin im Widerstand. Buchpräsentation mit Ruth Steindling & Claudia Erdheim
Diese Publikation zeichnet den Lebensweg von Vilma Steindling nach, die für ihre Ideale ihr Leben aufs Spiel setzte und die trotz schwerwiegender Traumatisierungen wieder zurück ins Leben fand. Über das Leid, das sie erfahren hatte, sprach sie wenig. Die Autorinnen setzen sich über sehr persönliche Zugänge auch damit auseinander, welche Folgen das für ihre Kinder und Enkelkinder hatte.
15.00–15.30 Kaffeepause
15.30–18.00
Tischgespräch 3: „Der lange Schatten“
Bezug nehmend auf die vorangegangene Buchpräsentation wollen wir in diesem Tischgespräch verschiedene Formen der Tradierung, aber auch das Schweigen innerhalb der Familien besprechen. Wie wurde mit der eigenen Lebensgeschichte, der Traumatisierung, den Erinnerungen innerhalb der Familien, v.a. den Kindern gegenüber, umgegangen? Unter welchen Langzeitwirkungen litten die Verfolgten? Welche Auswirkungen hat dies auf die zweite und dritte Generation? Und die Tradierung außerhalb des familiären Rahmens? Warum sprachen manche Überlebende erst/nur mit Außenstehenden? Und wie sollen wir in Zukunft mit all den Geschichten umgehen, welche Verantwortung tragen wir?
18.00–19.00 Abendessen
19.00–20.00
Maren Rahmann: Konzert „… schon winkt aus der Ferne die Freiheit” — Lieder aus Konzentrationslagern und dem antifaschistischen Widerstand
Wir lassen die Tischgespräche ausklingen mit Liedern, die vom Leid erzählen, aber auch vom Widerstehen und der Hoffnung auf eine bessere Welt.
Mit Texten von Antonia Bruha, Käthe Leichter, Anna Stiegler, Jura Soyfer u.a.
Musik von Maren Rahmann u.a.

Wir danken dem Volkskundemuseum Wien für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie die freundliche Unterstützung! 
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►WIEN UND DIE „RAVENSBRÜCKERINNEN“
Stadterkundungen zum Gedenken im 2. und 9. Bezirk
Zwischen 3.000 und 4.000 Österreicherinnen wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft ins Frauen-KZ Ravensbrück verschleppt. Viele von ihnen hatten zuvor in Wien gelebt und gearbeitet, und besonders viele Wienerinnen hatten sich dem Widerstand angeschlossen. Eine bisher ungeklärte Zahl dieser Deportierten wurde ermordet oder verstarb infolge von Torturen und Mangelernährung. Einige Überlebende gründeten 1947 die Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück.
Die Historikerin Petra Unger führt auf den Spuren von „Ravensbrückerinnen“ durch den 2. und 9. Bezirk und setzt deren Geschichte in Bezug zu Stadt und Gegenwart. Die Stadterkundungen führen an die Verfolgungs-, Widerstands-, Deportations-, Lebens- und Arbeitsorte von im KZ Ravensbrück inhaftierten Wienerinnen.
Termine für Schulklassen (ab 9. Schulstufe):
Mo. 16.10.2017, 9.30–11.30
Di. 17.10.2017, 9.30–11.30
Do. 19.10.2017, 9.30–11.30
Die Stadterkundung für Schulklassen wird mit einem Gespräch mit dem Rechtsextremismusexperten des DÖW, Andreas Peham, abgeschlossen. Die Führungen für Schulklassen sind kostenlos.
Termine für Erwachsenenführungen:
Fr. 13.10.2017, 14.00–16.00
So. 15.10.2017, 11.00–13.00
So. 22.10.2017, 14.00–16.00
Do. 26.10.2017, 11.00–13.00
Sa. 4.11. 2017, 14.00–16.00
Fr. 10.11. 2017, 14.00–16.00
Sa. 11.11. 2017, 14.00–16.00
Unkostenbeitrag: 12 € + 3 € Miete für Kopfhörerset (falls erwünscht)
Der jeweilige Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben.
Anmeldung bis 2 Wochen vor Wunschtermin erforderlich unter:
LGRav_FreundInnen@gmx.net oder 0650/48 00 63 (bitte möglichst eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!)

Die Veranstaltungsreihe „70 Jahre ÖLGR/F“ wurde ermöglicht durch:

Eine Publikation zu den Themen der gesamten Veranstaltungsreihe ist in Planung und wird Ende 2017, Anfang 2018 allen Mitgliedern der ÖLGR/F kostenlos zugeschickt werden.
Werden auch Sie Mitglied! 

 

Delegiertenkarte von Irma Trksak (1947); Privatarchiv

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►WEITERE VERANSTALTUNGEN …
… im Rahmen der 70-Jahr-Feierlichkeiten der ÖLGR/F
(Anmeldungen hier nie erforderlich; Eintritt immer kostenlos)

Die österreichischen Kommunistinnen in Ravensbrueck
Fr. 13. Oktober 2017, 19h
im Werkl im Goethehof
Schüttaustraße 1, 1220 Wien
Bereits 1938 begannen die Nazis mit den ersten Verhaftungen von Mitgliedern der linksgerichteten Parteien, die schon während des Austrofaschismus verboten und verfolgt wurden. Unter den sofort in Haft Genommenen war auch die burgenländische kommunistische Genossin Hanna Sturm, die  – zunächst ins KZ Lichtenburg deportiert  – 1939 von der SS als eine der ersten Frauen ins neu errichtete Frauenkonzentrationslager Ravensbrück verlegt wurde.
Die Verfolgung des in Österreich häufig unter kommunistischer Leitung agierenden Widerstands gegen das NS-Regime resultierte in mehreren Verhaftungswellen im Verlauf der Kriegsjahre. In deren Folge wurde u.a. eine große Anzahl widerständiger Frauen festgesetzt und nach Ravensbrück überstellt, üblicherweise mit dem Vermerk „RU“ (Rückkehr unerwünscht) in den Papieren.
Die große organisatorische Erfahrung und das mutige Festhalten an den linkspolitischen Grundsätzen der Internationalen Solidarität gab Frauen wie Hanna Sturm die Kraft, das tägliche Überleben von Mithäftlingen in einem menschenverachtenden Lagersystem zu ermöglichen sowie in einigen Fällen sogar Kameradinnen vor der drohenden Hinrichtung zu retten.
Um nur einige weitere dieser Frauen zu nennen: Antonia („Toni“) Bruha, Irma Trksak, 
Hilde Zimmermann, Friederike („Fritzi“) Furch, Mela Ernst u.v.a.m.

Antifeminismus & Rechtspopulismus
Vortrag und Diskussion mit Rebekka Blum
Fr. 27. Oktober 2017, 19.00, für Frauen
FZ, Währingerstr. 59/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter Tür läuten), 1090 Wien
Antifeminismus und „Anti-Genderismus“ sind Bestandteil und Strategie des (politischen wie auch des religiösen) Rechtspopulismus. Wer gegen Gleichstellung, veränderte Geschlechterverhältnisse und einen angeblichen „Gender-Wahn“ wettert, erhält Zustimmung bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Antifeministische Hetze kleidet sich mit familien- und kinderfreundlichen Argumenten nämlich gern in ein bürgerliches Mäntelchen. Auf (partei-) politischer Ebene kommt es dabei regelmäßig zu inhaltlichen und personellen Überschneidungen antifeministischer und rechtspopulistischer Gruppen wie der AfD und dem Front National. Zudem gehen katholische und evangelikale Gruppierungen eng mit antifeministischen Bestrebungen einher. Wie funktionieren diese Strategien und worauf beruht diese Hetze?
In Kooperation mit dem FZ – autonom feministisches FrauenLesbenZentrum Wien.

Warum die Wunde offen bleibt
Ein Film von Marika Schmiedt. A © 2016, 80 min, danach Gespräch mit Marika Schmiedt
Fr. 3. November 2017, 19.00
DÖW, Altes Rathaus, Wipplingerstr. 6-8, 1010 Wien
Der Film Warum die Wunde offen bleibt beschäftigt sich mit der Aufarbeitung des Holocausts an Roma und Sinti durch die zweite und dritte Generation und bringt Geschichte in Relation zu aktuellen Diskriminierungen und Verbrechen gegen Roma und Sinti. Damit verdeutlicht Marika Schmiedt die Notwendigkeit und Dringlichkeit umfassender Auseinandersetzung: geschichtlich, familiär, psychoanalytisch und nicht zuletzt politisch.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

Erinnern und Gedenken – heute!
Feministisches antifaschistisches Gedenken führt konsequent zum Heute: Information & Diskussion
Fr. 1. Dezember 2017, 19.00
FZ, Währingerstr. 59/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter Tür läuten), 1090 Wien
Seit 2001 gestalten Autonome Feministinnen ein Feministisches Gedenken bei der Befreiungsfeier in Mauthausen – v.a. an jene Frauen, die vom KZ Ravensbrück ins KZ Mauthausen gebracht wurden, um im Lagerbordell zu arbeiten. Diese Initiative ist der fortlaufende Versuch, im Hier und Heute Kontinuitäten des Nationalsozialismus aufzuzeigen, sie zu beenden, klare feministische antifaschistische Praxen zu entwickeln und sie mit dem Auftrag „Niemals vergessen“ zu verbinden.
In Kooperation mit dem FZ – autonom feministisches FrauenLesbenZentrum Wien.

Ausstellung: Die Gedenkkugel …
… für die lesbischen Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Ausstellung zur aktuellen Auseinandersetzung um ein Denkmal für die verfolgten und ermordeten lesbischen Frauen im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.
5.–8. Oktober 2017 (während des Europäischen Lesben*Congress)
Brotfabrik Wien, Absberggasse 27, 1100 Wien
9. Oktober – 20. Dezember 2017 im FZ, Währingerstr. 59/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter Tür läuten), 1090 Wien
Die Initiative „Autonome feministische Frauen und Lesben aus Deutschland und Österreich“ hat 2015 im Rahmen der 70. Jahresfeier zur Befreiung des Frauen-KZ Ravensbrück eine Gedenkkugel für die ermordeten Lesben in Ravensbrück niedergelegt. 2016 hat sie einen offiziellen Antrag für den Verbleib der „Gedenkkugel“ eingereicht, der vom Internationalen Ravensbrück Komitee und u.a. von der Österreichischen und Deutschen Lagergemeinschaft Ravensbrück unterstützt wird. Die Beiräte der Stiftung haben die Entscheidung über den Verbleib der Gedenkkugel aufgrund kontroverser Diskussionen bis heute verschoben, weil infrage gestellt wird, dass es Verfolgung von Lesben im Nationalsozialismus gegeben hat. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Initiative und Beiträge zur Auseinandersetzung.
In Kooperation mit der Initiative „Autonome feministische Frauen und Lesben aus Deutschland und Österreich“. Informationen: www.feministischewiderstandstage.de

Eine Aktivistin der ÖLGR/F mit der Winkelfahne vor dem Denkmal für die Gestapo-Opfer am Morzinplatz, Wien

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